Hallöchen

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Schnuffel und Puffel

"Wau! Das ist er!" sagt Schnuffel und seine schwarzen Augen flakern unternehmungslustig. "Miauuuu, lass ihn doch in Ruhe, er hat dir doch nichts getan!" "Er ist ein Postbote! Hunde mögen keine Postboten, ich muss ihn aus meinem Revier vertreiben!" Und schon legt Schnuffel los. Kläffend stürmt er auf Paul und Klingeling zu. Und vollführt einen Kriegstanz. Er läuft im Kreis um die zwei herum. Puffel kommt hinterher getrottet und schaut zu. Paul wird langsam unruhig. "Du störst mich bei der Arbeit, Schnuffel!" schimpft Paul. Aber das stört Schnuffel nicht, im Gegenteil, er wird immer mutiger und lauter. Immer näher kommt er an Postmann Paul und Klingeling. "Was ist, wenn er mir in die Reifen beisst" sagt Klingeling ängstlich." "Wenn du mir ständig zwischen den Beinen herumläufst, Schnuffel, falle ich noch hin." Sagt Paul und versucht Schnuffel zu verscheuchen als wäre er eine Fliege. So einfach geht das aber nicht! Jetzt kommt auch Marie in den Fliederweg und beobachtet die vier vom weiten. Sie muss lachen: "Was ist denn hier los? Das sieht ja aus wie eine Volkstanzgruppe!" Paul findet das nicht so lustig. Er bekommt langsam einen roten Kopf, weil er sich so ärgert über den dummen Hund. Postmann Paul hat eigentlich vor nichts in der Welt Angst - noch nicht einmal vor einem Gewitter. Aber vor Hunden. Hunde mögen keine Postboten, sagt er oft. Jetzt wird Paul immer unruhiger, und Schnuffel bellt immer böser und lauter. Schon hat Schnuffel Pauls Hosenbein erwischt und beißt hinein. "Jetzt reicht es mir aber! Da ist ein Loch in meiner Hose!" Schreit Paul. Jetzt wird es ihm zu viel. Er springt auf sein Fahrrad und fährt einfach los. "Hilfe, Hilfe, er will mich auffressen!" Ruft er. Einige Briefe die Paul in der Hand hält flattern durch die Luft. Schnuffel läuft hinterher. Er knurrt und bellt: "Wau, Wau, grrrrr grrrr, wau, wau..." Marie fährt so schnell sie kann mit ihrem Fahrrad hinterher. "Deine Briefe, Paul, du hast Briefe verloren!" Ruft Sie. Sie bleibt kurz stehen, und sammelt die Briefe ein, dann rast sie hinter den beiden her. Frau Mahler, Schnuffels Frauchen hat den ganzen Radau gehört. Sie kommt aus dem Haus und sieht, wie ihr Schnuffel den Postmann verfolgt. Auch sie läuft hinterher und ruft: "Bleib stehen Schnuffel!" Und zu Paul ruft sie: "Bleib stehen Paul! Der Hund tut nichts! Du musst stehen bleiben!" Aber Paul bleibt nicht stehen, er hört sie gar nicht. Er rast weiter. Wie eine Karawane - nur sehr viel schneller - jagen sie hintereinander her: Schnuffel hinter Paul, Marie hinter Schnuffel, und Frau Mahler hinter Marie. Und sogar Puffel, die Katze, rennt hinter allen her. Einmal die Straße hinauf und wieder herunter Plötzlich bemerkt Paul, dass er seine Briefe verloren hat. Das findet er gar nicht gut, was soll er denn den Leuten in die Briefkästen werfen? "Wo sind meine Briefe? Wo sind meine Briefe?" Ruft er, und rast immer noch mit Klingeling durch die Straße. "Hier!" Ruft Marie "ich habe sie aufgesammelt!" Paul schaut sich nach Marie um - und dabei kommt er von der Straße ab. Mit einem lauten Bumms fährt Paul über den Bordstein hoch, er rast genau auf einen Baum zu! "Ooooohje Ohje!" Ruft er! Aber es ist schon zu spät. Mit einem Riesen-BOING fährt er vor einen Baum! Klingeling macht einen Salto, die Taschen fliegen durch die Luft. Überall flattern Briefe wie Blätter durch Luft. Es regnet Briefe.

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